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  • Apothekerin Katrin Binder e.K.
  • Vogesenstr. 13
  • 68229 Mannheim

"Erst fragen, dann fahren": Arzneimittel beeinflussen die Fahrtüchtigkeit

Der "Tag der Apotheke" am 13. Juni 2013 wird in diesem Jahr unter dem Motto "Erst fragen, dann fahren!" stehen. Kraftfahrer sollten dran denken, dass für eine sichere Autofahrt nicht nur der Luftdruck in den Reifen stimmen und ein intakter Scheibenwischer für klare Sicht sorgen muss, sondern dass es ganz entscheidend auf die persönliche Fitness ankommt, ob man sicher an das Ziel gelangt. Viele denken nun an Essen, Trinken oder Bewegung. Nicht nur! Auch Medikamente leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrstüchtigkeit – oder im gegenteiligen Fall – zur Verkehrsuntüchtigkeit. Am "Tag der Apotheke" beteiligt sich auch die Merian-Apotheke in der Vogesenstraße 13 in Friedrichsfeld und informiert ab 13. Juni verstärkt über die Auswirkungen von Medikamenten auf die Fahrtüchtigkeit. Manche Menschen können erst durch die konsequente Einnahme der Arzneien überhaupt am Straßenverkehr teilnehmen (z.B. Epileptiker oder Diabetiker) - am besten vom Arzt attestiert, dass durch die gute Einstellung mit Dauer-Arzneimitteln die Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist. Aber auch das Einnehmen vermeintlich harmloser Medikamente kann dazu führen, dass die Unfallgefahr steigt. Hier heißt es sensibel zu sein und gerade bei Erkältungsmitteln an die müde machende Wirkung zu denken. Aber auch Mittel gegen Allergien, nervöse Unruhe oder Schlafstörungen sind Übeltäter im Straßenverkehr. Sollte der Arzt neue Arzneimittel, z.B. gegen Bluthochdruck oder Prostatabeschwerden, verordnet haben, so kann es hier zum unerwarteten Blutdruckabfall mit Schwindel kommen. Fragen nach der Fahrtüchtigkeit bei Einnahme bestimmter Medikamente kann ein Arzt oder Apotheker beantworten. Neue Therapien sollten gegebenenfalls zum Wochenende begonnen werden, damit man sich bis Montag an Nebenwirkungen gewöhnen kann. Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist in erster Linie selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtüchtigkeit zu beurteilen. Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten. "Auch Alkohol in Arzneimitteln kann relevant werden, wenn häufig über den Tag hinweg Einzeldosen eingenommen werden müssen", erklärt Katrin Binder von der Merian-Apotheke in Friedrichsfeld. "Falls Sie Fragen zu Ihrer Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr in Bezug auf Ihre Medikamente haben, stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Oder holen Sie sich in unserer Apotheke Ihre Arzneimittel-Sicherheitstüte und lassen Sie alles, was Sie zusammen einnehmen, auf Wechselwirkungen überprüfen, aktuell unter dem Aspekt Fahrtüchtigkeit." Getragen wird die Kampagne "Tag der Apotheke" von der ABDA (Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände) und dem ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Bild: ABDA


Autor: Merian-Apotheke